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Bakteriologische Techniken

Bakterien sind sehr ursprüngliche Lebewesen und überall auf der Erde verbreitet. Man kann sie im Eis der Arktis und Antarktis finden, aber ebenso in (kochend) heissen Quellen und in Geysiren.


Die Standardtechnik zum Nachweis von Bakterien ist eine Anzüchtung dieser aus Organabklatschen- oder Abstrichen, aus div. Materialien (z.B. Fäces, Urin, Sekrete etc.) auf unterschiedlichen künstlichen Nährböden. Die Anzüchtung erfolgt in Brutschränken mit unterschiedlichen Bedingungen (Temperatur, aerobe, anaerobe, mikroaeropile Bebrütung). Danach erfolgt die Sichtung der gewachsenen Kolonien, die Reinzüchtung bzw. Anzüchtung der Bakterien auf einem anspruchsvollen Nährboden.

Die Differenzierung erfolgt nach mikrobiologischen Standards mittels Selektivnährböden und der sog. „bunten Reihe“. Wenn möglich werden kommerziell erhältliche Kits eingesetzt (z.B. API, ATB Bio Merieux). Bei Keimen welche auf künstlichen Nährböden nicht oder schlecht wachsen, werden serologische Nachweismethoden eingesetzt oder es wird vermehrt auf molekularbiologische Nachweismethoden zurückgegriffen.

Mycologische Techniken
Pilze sind ebenfalls weit verbreitet und treten sehr zahlreich auf. Phylogenetisch sind sie Pflanzen und benötigen zu ihrem Wachstum ein geeignetes Substrat oder auch einen Wirt.

Nur wenige von ihnen sind Krankheitserreger und für typische Krankheitsbilder beim Menschen oder Tier verantwortlich.

Der Nachweis von Pilzen erfolgt durch Anzüchtung auf Pilznährböden und morphologische Differenzierung der gewachsenen Kolonien unter dem Mikroskop.