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Probenentnahme

Nach der Tiefnarkose und Tötung der Tiere folgt die äussere Inspektion und die Blutentnahme, anschliessend wird mittels eines Klebestreifens (TESA-Film) der Fellabklatsch im Bauch- und/oder Nackenbereich abgenommen.


Bei der Sektion unter sterilen Bedingungen werden Abstriche von den äusseren Schleimhäuten (Auge, Nase/Rachen, Genitale) und der Trachea entnommen.
Für die Helicobacteruntersuchung wird ein ca. 20-25 mg grosses Stück vom Caecum in sterile Röhrchen (z.B. Eppendorf) entnommen.
Vom Caecuminhalt wird eine Nativprobe für die Untersuchung auf Protozoen entnommen, das blinde Ende des Caecums, sowie bei Ratten zusätzlich die Blase, wird zur Kontrolle auf Helminthen herausgeschnitten.
Ein weiteres, grösseres Stück von Magen und Darm wird homogenisiert. Probematerial wird direkt aus dem Beutel auf verschiedene Nährböden übertragen zur bakteriologischen Untersuchung .
Während der Sektion und Probenentnahme wird bei allen Tieren eine makroskopische Beurteilung der Organe auf ihr Aussehen, ihre Grösse, Form und Konsistenz durchgeführt. Bestimmte Veränderungen der Organe geben bereits einen Hinweis auf eine Erkrankung. Durch eine bakteriologische Untersuchung der betroffenen Organregion kann eine infektiöse Ursache bestätigt oder ausgeschlossen werden. Weiterführend kann nach Fixation der Organe, eventuell des gesamten Tieres, eine histologische Untersuchung Aufschluss über die Erkrankungsursache geben. Die Proben zur histologischen Untersuchung geben wir an einen für Versuchstiere spezialisierten Pathologen in Auftrag.