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Parasitologische Techniken

Je nach ihrem Vorkommen, ihrer Art und ihrem Entwicklungsstadium stehen unterschiedliche Nachweistechniken zur Verfügung.

Tesafilmabklatsch für Ektoparasiten
Ein etwa 3-4 cm langer Tesafilmstreifen wird auf das Fell im Nacken-/Bauchbereich des zu untersuchenden Tieres angedrückt, gleich darauf wieder entfernt, auf einen fettfreien Objektträger luftblasenfrei übertragen und anschliessend unter dem Mikroskop auf Ektoparasiten durchmustert.

Mikroskopischer Direktnachweis, Nativuntersuchung
Auf einem Objektträger wird ein Tropfen (ca. 25 ml) sterile physiologische Kochsalzlösung gegeben. Mit einer Plastiköse wird etwas Kot entnommen und auf dem Objektträger mit dem Tropfen Lösung gut vermischt, dann mit dem Deckglas bedeckt. Unter dem Mikroskop auf Endoparasiten, v.a. Protozen durchgemustert.

Nachweis von Adultwürmern im Caecum
Während der Sektion wird ein Teil des Blinddarms entnommen, in eine Petrischale überführt, eröffnet und mit physiologischer Kochsalzlösung bedeckt. Die Petrischalen werden danach ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen und anschliessend unter dem Binokular auf geschlüpfte Würmer (Adulte und Larven) betrachtet.

Blasenwurmnachweis bei Ratten (Trichosomoides crassicauda)
Die Blase des Tieres wird vorsichtig herauspräpariert und in der Petrischale eröffnet. Die Blasenschleimhaut wird mit der Nadel oder Skalpellklinge abgestreift, auf einen Objektträger verbracht, mit einem Deckglas bedeckt und unter dem Mikroskop auf adulte Würmer/Larven kontrolliert.

Tesafilm-Analabklatschverfahren
Ein etwa 3-4 cm langes Stück Tesafilm wird auf den Analbereich des zu untersuchenden Tieres angedrückt, gleich darauf wieder entfernt und auf einen fettfreien Objektträger luftblasenfrei übertragen und anschliessend unter dem Mikroskop auf Syphacia-Eier durchgemustert.

Parasep® (Konzentrationsverfahren)
Mit dieser Untersuchungstechnik können alle Arten von Endoparasiten und deren Entwicklungsstadien nachgewiesen werden. Dieses Verfahren wird standardmässig bei MicroBioS eingesetzt. Die Probe wird anschliessend durch einen Filter filtriert und anschliessend zentrifugiert. Das Sediment wird evtl. mit Lugol gemischt, davon wird ein Tropfen auf einen Objektträger überführt, und unter dem Mikroskop Protozoen, Coccidien und auf Helmintheneier, Larven und Helminthen untersucht.

Darmprotozoen und Helmintheneiernachweis, Larvennachweis mit der SAF-Methode
Mit dieser Untersuchungstechnik können alle Arten von Endoparasiten und deren Entwicklungsstadien nachgewiesen werden. Besonders geeignet ist es für den Nachweis von Darmprotozoen, sowie dem Nachweis von Helmintheneiern. Nach Filtration und Zentrifugation der Probe wird der Überstand weggeschüttet und zum Sediment noch Kochsalzlösung und Äther hinzugefügt. Nach einer weiteren Zentrifugation werden die oberen 3 Schichten verworfen und das Sediment evtl. mit etwas Lugol gemischt. Davon wird ein Tropfen auf einen Objektträger überführt, und unter dem Mikroskop Protozoen, Coccidien und auf Helmintheneier, Larven und Helminthen untersucht.

Larvenauswanderungsverfahren nach Baermann
Frischer Kot wird in ein Stuhlsieb mit Gaze, gebracht und in einen zur Hälfte mit kaltem Wasser gefüllten Trichter mit Hahn gelegt. Nach ca. 6-12 Stunden haben sich aus dem Kot ausgewanderte Larven über dem Hahn angesammelt. Durch vorsichtiges Öffnen des Hahnes werden 2-3 ml in ein Zentrifugenröhrchen gegeben zentrifugiert. Der flüssige Anteil wird abgegossen, das Sediment unter dem Mikroskop auf Wurmlarven hin durchgemustert.

NaCl Flotationsverfahren
Der Kot wird mit NaCl-Lösung verrührt. Diese Suspension wird durch eine doppelte Gaze in einen Erlenmeyerkolben filtirert. Die in den Gazetüchern aufgefangenen Kotteilchen werden mit einem Glasstab ausgedrückt, so dass die NaCL-Lösung möglichst vollständig in den Erlenmeyerkolben abfliessen kann. Nun füllt man den Erlenmeyer mit NaCl-Lösung auf, bis sich oben am Rand eine konvexe Kuppe bildet. Dieses Filtrat wird nun ca.30 Min. stehen gelassen. Danach entnimmt man mit einer Plastiköse ca. 1-2 Tropfen von der Oberfläche, gibt sie auf einen Objektträger, der sofort unter dem Mikroskop auf Bandwum-und Nematodeneier, sowie Coccidienzysten durchgemustert wird.

Verschiedene Parasiten, v.a. Gewebsparasiten, werden mit serologischen Techniken nachgewiesen.